Mercedes-Benz hat die Basisversion seines Elektro-SUV EQA, den EQA 250, mit dem kleineren 66,5 kWh Akku vom Markt genommen. Der Grund hierfür ist der Wegfall des Zelllieferanten für diesen Akku. Damit steigt der EQA 250+ mit dem größeren 70,5 kWh Akku und einer Reichweite von bis zu 561 Kilometern (WLTP) zur neuen Einstiegsvariante auf. Obwohl der Listenpreis des EQA 250+ leicht von 52.205,30 Euro auf 51.610,30 Euro gesunken ist, profitieren Kunden zusätzlich von einem einheitlichen Rabatt von elf Prozent, wodurch sich der Preis auf attraktive 45.933 Euro reduziert.
Diese Änderung betrifft auch die Allradmodelle EQA 300 4MATIC und EQA 350 4MATIC, die jetzt ebenfalls mit dem 70,5 kWh Akku ausgestattet sind und dadurch eine verbesserte Reichweite erzielen. Der EQA 300 4MATIC erreicht nun 476 Kilometer und der EQA 350 4MATIC ebenfalls 476 Kilometer nach WLTP. Die Preise für diese Modelle liegen nach dem elfprozentigen Rabatt bei 47.633 Euro bzw. 50.217 Euro. Diese Preissenkungen sind nur für den deutschen Markt relevant, es wird aber davon ausgegangen, dass ähnliche Änderungen und Rabattaktionen in weiteren Märkten in Zukunft folgen werden.
Trotz der Anpassungen der Modellpalette bleibt der Mercedes EQA ein beliebtes Elektrofahrzeug. Im vergangenen Jahr zählte er mit rund 11.500 verkauften Einheiten zu den meistverkauften Elektroautos von Mercedes in Deutschland. Die aktuelle Modellpalette bietet Kunden weiterhin eine Auswahl an verschiedenen Antriebsvarianten und Reichweiten, um den individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden. Die Entscheidung von Mercedes, den kleineren Akku aus dem Programm zu nehmen, dürfte mit der Optimierung der Lieferketten und der Konzentration auf einen effizienteren Produktionsprozess zusammenhängen. Die Umstellung auf die größere Batterie könnte auch dazu beitragen, die Produktionskosten zu senken und die Wettbewerbsfähigkeit des EQA zu verbessern.